Die Questgruppe des Weißen Bären

Viele Jahre seines Lebens begab Lordsire Marcellus du Lascarde auf Queste. Die Queste ist eine Fahrt mit einer dem Ritter heiligen Aufgabe, welcher er sich widmet. Voller Inbrunst kämpft er mit seinem Gefolge für die Erreichung dieses Zieles, auch – wenn es den Tod des einen oder anderen bedeutet.

Das Motto dieser stetig reisenden Gruppe wurde „La Queste a jamais“, welches so viel bedeutet wie „die Aufgabe fürs Leben“.

Die Questruppe des Weißen Bären begab sich in den letzten 18 Jahren auf drei große Questen:

Die erste Queste:

Es begann nur kurz nach dem Tod Reginald Front de Boeufs.  Die Gebeine des heiliggesprochenen Ritters wurden von unbekannten Männern gestohlen. Dies war der Augenblick in dem Marcellus sein Lehen und seine Pflichten hinter sich ließ und sich auf Queste begab. Seine Aufgabe war die Suche nach den Gebeinen des Heiligen. Die Fettern und Knappen Lombert und LaHire waren jahrelang an der Seite dieser äußerst entbehrungsreichen Reise. Schon früh wurden die Pagen Jean, Renard und Baptiste, weitere Vettern des Lordsires und auch Prior Franz Joseph mitgenommen.  Diese erste Quest führte die Mannen weit über die Grenzen Bretoniens hinaus. In dieser Zeit kam es mehrfach zu Sichtungen des Heiligen, jedoch hat kein Mitglied der Questgruppe des Weißen Bären jemals den Geist des Heiligen zu Gesicht bekommen.

Die zweite Queste:

Die Verhältnisse des Bretonische Reichs können in dieser Zeit als zerrüttet bezeichnet werden, denn nur so konnte es kommen, dass der König persönlich von Anhängern des dunklen Reiches entführt wurde. Dies wurde die Zeit der zweiten Queste in der sich die Questgruppe zusätzlich die Suche nach dem König zur heiligen Aufgabe machte. Nach zwei Jahren der Suche konnte König Richard von York-Kronenburg im Feldzug gegen die dunklen Lande befreit werden und so konnte der Ritter und sein Gefolge sich wieder der Queste nach den Gebeinen St. Reginalds widmen.

Die dritte Queste:

Der jüngste Zwischenfall in dem mittlerweile wieder erstarkten Bretonien war das Erscheinen von Morgaine le Feu. Mit ihrer dunklen Magie und all ihren Vasallen ist es ihr gelungen im Jahr 1218 die Feste von Lordsire Ingvar de Valoir zu stürmen. Nachdem Marcellus du Lascarde in einem Duell den feindlichen Heerführer erschlagen hatte wurden die Vasallen zurückgetrieben, Morgaine jedoch erschien wenig später beim House of Lords und zerschlug den Kelch der Freundschaft und legte einen Bann über das Reich bevor sie verschwand. Es war Lordsire Maurice Gaspard de Bouillon welcher als erstes den Schrecken herunterschluckte und zur Queste der Grassplitter aufrief. Der weiße Bär folgte auch dieser Queste und schon wenige Monate später konnte mit Hilfe seiner Ritterbrüder Lordsire Don Vincent de Castellio de Bahia und Lordsire Mettre au Monde ein Splitter aus den Fängen der Finsternis gerissen werden. Seither haben sich auch Farliv der Magier, Trolaf der Normanne und der Bastardbruder des Lordsires Laurent der Questgruppe angeschlossen. Gemeinsam haben sie im Krieg gegen die Orks im Jahr 1219 gestritten und auch bei der Bergung eines weiteren Splitters des Grals geholfen.

Der jüngste Streiter, welcher sich der Questgruppe angeschlossen hat, ist Matthieu Mongur „Mando“ du Lascarde, einer von sieben Söhnen des Ritters die einer Prophezeiung nach in den Mittellanden verstreut nach ihrem Vater suchen. In Rothbartshafen hat der Lordsire die Verbindung erkannt, den Bastard als seinen Sohn anerkannt und auch gleich zum Pagen ernannt.

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