Neuigkeiten aus Bretonien

Bund zwischen Bretonien und Yddland gefestigt

Norderforst/Yddland, 17. Tag des 11. Monates des Jahres 1218

Die langjährigen Bündnisvorbereitungen zwischen Yddland und Bretonien fanden kürzlich mit der Eheschließung zwischen der Lordkonsulin Lady Katalina Alinor de Montfort-Bigot und Baron Balduin von Burgbach-Orkenstein einen formvollendeten Abschluss. Gesegnet wurde die Verbindung von Constance de Bracy, ihreszeichens Priesterin im Orden der Herrin vom See. Zeugen waren der Baron von Westerhold, die Gräfin von Ervais-Monis, Lordsire Bebe, Sir Robin of Morest sowie der gesamte Hochadel Yddlands.

Beide Länder sind durch eine doppelte Eheschließung verbunden. Lordsire "Bebe" Jean Jacques Birc Bijou Armand de la Croix-Pastis ehelichte bereits im neunten Monat die Baronin Agnes Marti von Norderforst, Kronrätin zu Yddland. Überdies wurde beiden Ladys im jeweiligen Land des Gatten bereits mit der Verlobung ein Sitz im Kronrat verliehen, welcher nun offiziell bestätigt wurde.

Während der Eheschließung wurde überdies bekannt, dass auch in Yddland ein Splitter des Kelches der Freundschaft gefunden wurde, was die Bedeutung Yddlands für Bretonien weiter unterstreicht.

Weitreichende Handelsrahmenvereinbarungen werden im Detail folgen. Der Prinzregent Tassilo von Yddland bestätigte überdies den Bündnisfall für den vom König ausgerufenen Feldzug im Frühjahr des nächsten Jahres gegen die Orken im südlichen Dreiländereck.


Goldener Splitter in Amaris geborgen


Amaris im zehnten Monat des Jahres 1218


Nachdem sich die Wehr von Bretonien schon Anfang des Sommers mit Morgains Fluch in Amaris konfrontiert sah, hatte der Stoßtrupp um den Gardisten Peter Fleischer Unterstützung von Sir Robin of Morest, Pater Dominic und seinen Reginaldinern bekommen.
Gemeinsam zogen sie erneut aus, um den Wald vor Amaris von schwarzen Rosen zu reinigen und deren Ursprung zu finden.

Am einst herrlichen Weiher, der nunmehr einem ausgedörrten Tümpel gleicht, sind sie auf einen Krater mit schwarzer Erde gestoßen, der sich stark wehrte, seinen Schatz preiszugeben.
Die Hände mit heiligem Wasser der Herrin vom See gereinigt, vermochte einzig eine kleine Rekrutin reinen Herzens einen goldenen Splitter aus den Fängen des korrumpierten Bodens zu bergen.

Der Trupp kehrt nun in die Heimat zurück um Bericht zu erstatten und herauszufinden, ob es sich wahrhaftig um einen Splitter des Grals der Freundschaft handelt.

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Zufälliges aus Bretonien

Lady Corva Novis von Westerhold, Gräfin von Ervais-Monis
und Baronin von Westerhold

Lady Corva ist - neben Ihrer Tochter - die einzige lebende Nachfahrin des altfränkischen Adelsgeschlechts de Ervais-Monis. Ihre Mutter Iseult Yvette de Ervais-Monis hatte die Familie als junge Frau heimlich und unter ungeklärten Umständen verlassen. Fortan führte sie gemeinsam mit ihrem Mann, der wohl den Namen Pirol Natock trug und über den nahezu nichts bekannt ist, ein vermeintlich bürgerliches Leben in der Fremde, wo sie auch die kleine Corva zur Welt brachte. Die Natocks lebten abgeschieden, aber glücklich als kleine „bürgerliche“ Familie zusammen. Allerdings verstarben Corvas Eltern als sie erst sieben Jahre alt war.

Corva war von dem Tag an auf sich allein gestellt - über ihre wahre bretonische Herkunft wusste sie selbst gar nichts. Sie schlug sich durch, lernte das Handwerk der Hebamme und reiste viel durch die Lande, immer auf der Suche nach Heimat. Gemeinsam mit ihrem alten Freund Khelex Mefezahl lernte sie ihren heutigen Ehemann Baron Marvin von Westerhold und einige seiner Gefährten kennen und schloss sich ihnen als Reisegefährtin an. Anfangs verdingte sie sich unter ihnen als Heilerin und verliebte sich schnell in den stattlichen Mann.

Heirat mit Marvin von Westerhold
Im Jahr 1209 heiratete Corva Baron Marvin von Westerhold, ein kleiner Skandal - immerhin hatte sich der Baron eine vermeintlich bürgerliche Frau erwählt. Und das auch noch aus Liebe. An seiner Seite lernte Corva immer mehr das Leben einer Minor Lady kennen und fügte sich mit der Zeit ganz natürlich in die adlige Gesellschaft ein. Zugleich reiste sie viel mit ihrem Gatten und in Begleitung ihrer Westerholder Gefährten, aber auch zusammen mit ihren bretonischen Freunden und Verbündeten durch die Mittellande.

Lady Katalina Alinor Bigot, Gräfin von Montfort, hegte irgendwann Zweifel an Corvas niederer Herkunft. Immer wieder gab es Hinweise, dass Corva enger mit Bretonien verbunden sein musste als bislang angenommen. Nachforschungen ihrer Freundin Katalina ergaben, dass Corva tatsächlich dem altfränkischen Adelsgeschlecht Ervais-Monis im Zentrum Bretoniens entstammte und ihre Tante Violene Bernadette de Ervais-Monis zusammen mit ihrem Ehemann Aethelwold of Kentham die Grafschaft führte - endlich hatte Corva Familie gefunden.

Befreiung der Grafschaft Monis von den Orken
Doch noch bevor sie zu ihrer Familie reisen konnte, erreichte sie im Jahr 1215 die traurige Nachricht des Königs, dass ihre Tante und ihr Onkel, sowie deren drei Kinder Madite, Brigitte und Geoffrey bei der Verteidigung der Grafschaft gegen die in Ervais-Monis wütenden Orken getötet worden waren. Der König forderte Corva daraufhin auf, ihr Erbe anzutreten und die Grafschaft Monis von den Orken zu befreien.
Sie rief noch im selben Monat ihre Freunde und Verbündeten zur Hilfe - und es kamen zahlreiche: allen voran Westerhold, die Reginaldiner, die Viajeros, aber auch Dros Rock, Yddland, die Schwarzrotte, Darkenhowe, Tirdan und Schwingenstein. Mit ihrer Hilfe und unter einem hohen Blutzoll gelang es schließlich, die Orken allesamt niederzustrecken und Ervais-Monis zu befreien. Als Dank dafür erkannte König Richard Lady Corva den Titel der Gräfin an und übergab ihr ihre Grafschaft.

Entdeckung der Quelle der Herrin vom See in Ervais-Monis
Während der Befreiung Ervais-Monis entdeckten die Anwesenden auch die Quelle der Herrin vom See im Wald nahe der Burg Ervais. Sie reinigten sie von den Verschmutzungen und Verwüstungen durch die Orken - seither entspringt in Ervais-Monis die einzige Quelle mit dem Wasser der Herrin vom See.
Im Jahr 1216 erschien in Jarlow eine Hohepriesterin der Herrin vom See. Sie übertrug Corva eine weitere Aufgabe: Fortan sollte sie die Hüterin der Quelle der Herrin vom See in Ervais-Monis sein. Sie sollte die Quelle beschützen und sich darum kümmern, allen Gläubigen einen Zugang zu der Quelle zu ermöglichen. So entstand der heutige Pilgerweg durch Ervais-Monis zur Quelle der Herrin vom See.

Kloster de la Bonne Mere im Aufbau
Seit Sommer 1218 widmet sich Corva zusammen mit ihrem Ersten Ritter Mandred de Modeste intensiv dem Aufbau eines Klosters zu Ehren der Herrin vom See und St. Reginals in Ervais-Monis. Die Grundrisse sind erstellt, Eric Jolie Bastard de Bouillon soll der Vorsteher des Klosters werden. Der Grundsteinlegung steht nichts mehr im Wege … sollte man meinen.

Chevalier Hector Corentin Vexinois de Morel (Der weiße Elefant)

Hector stammt aus dem Herzogtum Vexin. Das Land der Familie Morel liegt im Fief Beuvalle am südlichen Rand des Herzogtums. Dies Land liegt inmitten des verzauberten Waldes (Forêt Ensorcelé).
Die Wurzeln der Familie Morel liegen allerdings nicht im Vexin. Seine Urahnen sind vor langer Zeit aus südlichen Gefilden in den Beauvalle gekommen. Die genaue Herkunft ist allerdings in Vergessenheit geraten. Nur das ungewöhnliche Familienwappen verrät noch den südlichen Ursprung.
Viele halten Hector für einen Lebemann und Pfeffersack.
Aber als Dienstritter des Herzogs  Jehan II und Bretonischer Brückenvogt, versteht er es seinen Standpunkt deutlich zu machen. Auch wenn er dafür selten das Schwert wählt. Aber am Ende ist ja alles eine ritterliche Waffe.
Und nicht ohne Grund laute sein Motto „Donnant - Donnant“ was so viel wie „Gleiches wird mit Gleichem vergolten“ bedeutet.
Hector ist Gründungsmitglied des Ritterbundes der Hungerleider. Seitdem sein Ritterbruder Hoël Etienne de Bedion verschwunden ist, ist er allerdings auch das einzige Mitglied.
So bereist Hector die Fremde auf der Suche nach seinem Glück, seinem Herzog Jehann, seinem Ritterbruder Hoël und eigenen Elefanten. Die Reihenfolge seiner Prioritäten lässt sich innerhalb weniger Augenblicke feststellen.

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