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Knappe mit Glaskugel in der Hand fällt zu Boden. Was dann passiert, ist unglaublich!

Ein ereignisreiches und vor allem schockierendes House of Lords ist just zu Ende gegangen. Doch der Reihe nach:

Unter Fanfaren und großem Jubel sind vergangene Woche die Delegationen auf der Burg de Valois eingetroffen, um nach langer Zeit endlich wieder ein House of Lords abzuhalten. Von Anfang an standen diese Tage aber unter keinem guten Stern. Zahlreiche Angriffe von garstigen Halunken mit geplatzten Adern im Gesicht brandeten gegen die Burg de Valois. Natürlich haben unsere hohen Sires und die Freunde Bretoniens die Gefahr ein ums andere Mal abgewendet. So wähnte man sich in Sicherheit. Welch ein Fehler!

Wie es sich für einen wahren Bretonen gehört, hat man sich von diesen Störungen aber nicht die Lust am Leben und Feiern nehmen lassen. Ein Höhepunkt des Maskenballs war dabei zweifelsfrei der Auftritt eines großen, als Tanzbären verkleideten Mannes, der jeden Hofnarren beschämt hätte.

Und schließlich: Das House of Lords. Wie gewohnt, wurde diskutiert und gestritten, gesoffen und gelacht und dabei mehr oder weniger weitreichende Beschlüsse getroffen. Und jetzt lassen wir die Katze aus dem Sack: Jaques de Idou wurde mit großer Mehrheit vorgeschlagen, endlich wieder zum Lordsire aufzusteigen! Wir hatten nicht mehr damit gerechnet, und es steht ja auch noch nicht fest, aber die Aussicht darauf, unseren Helden endlich wieder an der Tafel der wichtigsten Männer zu sehen, lässt unsere Körpersäfte in eine ekstatische Disharmonie verfallen.

Aber damit nicht genug: wir können wir bestätigen, dass Bretonien wohl einen neuen Lordkanzler bekommt. Lordsire Bebe hatte bereits vor dem House of Lords angekündigt, dass er sein kommissarisches Amt abgeben wird.
Für das Amt kandidierten die Panzerreiter Olbrecht zu Bossenstein und Roland de Valois. Erstgenannter lag schon weit vorne und wurde mit überwältigender Mehrheit der Lordsires als geeigneter für das Amt angesehen. Roland de Valois' Kandidatur rief bei den meisten Lordsires vielmehr Verwunderung hervor. Lordsire Marcellus du Lascard brachte wohl die Meinung der Mehrheit auf den Punkt, als er sagte, dass der Speer Bretoniens in seinen jungen Jahren nicht den Speer gegen die Feder eintauschen sollte, und er lieber seine junge Manneskraft über die Mittellande verteilen solle.

Aber nun liebe Leser: Küsst das Kelchsymbol und betet zur Herrin des Sees. Mitten in jenen Verhandlungen stürzte ein Knappe mit einer mysteriösen Glaskugel in der Hand zu Boden, beim Versuch sie schnell aus dem Saal zu befördern.
Plötzlich wurde es ganz dunkel im Raum und eine finster gekleidete Frau erschien. Schnell stellte sich heraus: Es handelte sich nicht um eine der geprellten Lex-Porter Freudenmädchen, die kreischend die Auszahlung ihrer Dienste einforderte. NEIN!
Es war Morgana le Fey. Ja, genau die! Jene dunkle Fee, die sich gegen die Herrin des Sees stellt und Bretonien nicht die Eiterbeule am Hintern gönnt.

So sprach sie denn einen Fluch über unser Land. Oh weh! Liebend gern würden wir bessere Nachrichten kundtun. Sie versprach uns Hass und Zwietracht, Missernten, brennende Felder, schlechten Beischlaf, den Abstieg der „Reimser Crockateure von 1187“ und den Tod von Erstgeborenen.
Es ist zum Heulen. Gerade erst hatten die wackeren Kämpen aus Reims ihre Niederlagenserie gestoppt, da soll es wieder bergab gehen? Wie kannst du nur Morgana, wie kannst du nur?
Nach dem Verschwinden Morganas und ihrer Drohung, dass der Fluch solange andauern wird, bis 15 Splitter des zerbrochenen Grals wiedergefunden werden, schworen die bretonischen Sires und ihre Verbündeten sogleich auf die Queste nach jenen Splittern zu gehen. In diesem Zusammenhang zog Roland de Valois seine Kandidatur zum Lordkanzler zurück, um die Lordsires zu begleiten.
Mögen sie alle erfolgreich sein!

Und hier noch ein Hinweis in eigener Sache:
Wir stellen fortan keine Erstgeborenen mehr ein. Bewerbungen können sie sich ersparen, sie wären vergebens. Wir müssen mit unserem Personal schließlich planen können.

 

 

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